{"id":20552,"date":"2024-03-05T14:38:53","date_gmt":"2024-03-05T13:38:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.otte1.org\/?p=20552"},"modified":"2024-03-05T14:47:29","modified_gmt":"2024-03-05T13:47:29","slug":"part-vii-xi-zeichnungen-von-isabell-schulte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/otte1.staging.computerlie.be\/de\/aktuelles\/part-vii-xi-zeichnungen-von-isabell-schulte\/","title":{"rendered":"part VII-XI \u2014 Zeichnungen von Isabell Schulte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wochenmarkt-Nachschau und Ausstellungser\u00f6ffnung am Samstag, 09.03.2024 um 12:30 h<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/isabellschulte.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Isabell Schulte<\/a>, geboren 1987 in Eckernf\u00f6rde, studierte von 2010-12 zun\u00e4chst an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst in Leipzig und anschlie\u00dfend an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Berlin, wo sie ihr Studium 2016 mit dem Meistersch\u00fclerabschluss beendete.<\/p>\n<p>Seit 2018 arbeitet sie an der Serie part I-XI und Pflanzenkalender I-V.<\/p>\n<p>Die \u00fcber sechs Quadratmeter gro\u00dfen Bl\u00e4tter nehmen jeweils ihren Anfang in einer Grundmelodie. Aus deren Notation entwickelt die K\u00fcnstlerin ein grafisches Vokabular, das Rhythmus und Harmonie zu extrem dichten Strukturen verbindet. Isabell Schulte arbeitet \u00fcber einen Zeitraum von mehreren Monaten an einer dieser gro\u00dfen Zeichnungen. Dabei diktiert die mehrere Quadratmeter messende Fl\u00e4che des Bildtr\u00e4gers den Arbeitsprozess. Auf dem Atelierboden ausgerollt, kniet Schulte auf dem Papier und folgt der Bewegung verschiedener Elemente \u00fcber das Blatt.<\/p>\n<p>\u201eMeine Zeichnungen verstehe ich als Notationen von Bewegungsabl\u00e4ufen. Eine Grundmelodie ist der Einstieg in jede einzelne Zeichnung und die Verbindung der gesamten Serie. Die Grundmelodie definiert sich durch die Wiederholungsstruktur einer ganz bestimmten Abfolge und Kombination. Der Rhythmus ist die Wiederholungsstruktur. Ich wiederhole Zeichen in verschiedenen rhythmischen Abfolgen.<br \/>\nDie Gesamtheit der rhythmischen Bewegungen bildet die Komposition, bei der ein Rhythmus den n\u00e4chsten ausl\u00f6st.<br \/>\nDie Abl\u00e4ufe geben Prozesse wieder, zeigen Entwicklungen, Wiederholungen, Ver\u00e4nderungen und Zust\u00e4nde von Festem und Bewegtem. Mich interessiert diese Simultanit\u00e4t. Der Zeichenprozess ist eine intensive k\u00f6rperliche Erfahrung die zwischen Rausch, Kontrolle, bewusstem und unbewusstem Zustand wechselt.<br \/>\nZus\u00e4tzlich zu den Zeichnungen arbeite ich an Pflanzenkalendern die eine Notation der zeitlichen Strukturierung in Tage, Wochen und Monate mit dem biologischen Prozess der Pflanzen verbinden und den Zeitraum von einem Jahr abbilden\u201c.<\/p>\n<p>In Ihrer Ausstellung part VII-XI im K\u00fcnstlerhaus Eckernf\u00f6rde pr\u00e4sentiert Schulte 4 Zeichnungen. Neben den Zeichnungen part VII, X und XI wird die Zeichnung Pflanzenkalender V gezeigt. Die Zeichnungen part XI und Pflanzenkalender V wurden 2023 und 2024 w\u00e4hrend Schultes Arbeitsaufenthaltes im K\u00fcnstlerhaus Otte1 fertiggestellt.<\/p>\n<p>In Ihrer Ausstellung part VII-XI im K\u00fcnstlerhaus Eckernf\u00f6rde pr\u00e4sentiert Schulte 4 Zeichnungen. Neben den Zeichnungen part VII, X und XI wird die Zeichnung Pflanzenkalender V gezeigt. Die Zeichnungen part XI und Pflanzenkalender V wurden 2023 und 2024 w\u00e4hrend Schultes Arbeitsaufenthaltes im K\u00fcnstlerhaus Otte1 fertiggestellt.<\/p>\n<p>Der Eintritt ist frei.<br \/>\nSeien Sie neugierig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wochenmarkt-Nachschau und Ausstellungser\u00f6ffnung am Samstag, 09.03.2024 um 12:30 h Isabell Schulte, geboren 1987 in Eckernf\u00f6rde, studierte von 2010-12 zun\u00e4chst an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst in Leipzig und anschlie\u00dfend an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Berlin, wo sie ihr Studium 2016 mit dem Meistersch\u00fclerabschluss beendete. 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